So unterstützt Sie eine Fachkraft für Arbeitssicherheit im Betrieb

Die Fachkraft für Arbeitssicherheit spielt eine zentrale Rolle bei der Vermeidung von Arbeitsunfällen und der Einhaltung gesetzlicher Vorgaben im Arbeitsschutz.

SiFa

Ausbildung zur Fachkraft für Arbeitssicherheit

Um als Fachkraft für Arbeitssicherheit tätig zu werden, ist eine spezielle Ausbildung erforderlich. Diese orientiert sich an den Vorgaben der DGUV und gliedert sich in mehrere Ausbildungsstufen.

  • Grundausbildung (Teil 1 der Sifa-Ausbildung)
  • Vertiefungsphase mit betrieblichen Praxisaufträgen
  • Abschlussphase mit sicherheitstechnischem Projekt

Die Lehrgänge werden von zugelassenen Ausbildungsstellen durchgeführt und richten sich an Meister, Techniker oder Ingenieure mit Berufserfahrung.

Fachkraft für Arbeitssicherheit Jobs finden

Die Nachfrage nach gut ausgebildeten Sicherheitsfachkräften ist hoch. Unternehmen verpflichten sich zur Bestellung, was regelmäßig neue Jobmöglichkeiten schafft.

Aktuelle Stellenangebote für Fachkräfte für Arbeitssicherheit

Stellenanzeigen für Fachkräfte im Arbeitsschutz finden Sie sowohl bei Industrieunternehmen als auch im öffentlichen Dienst.
Arbeitsschutz.de bietet Ihnen einen aktuellen Überblick.

Voraussetzungen für die Tätigkeit als Fachkraft für Arbeitssicherheit

Wer Sifa werden will, muss bestimmte fachliche und persönliche Voraussetzungen erfüllen. Diese sind im Arbeitssicherheitsgesetz und den DGUV-Richtlinien geregelt.

  • Abgeschlossene technische Berufsausbildung oder Studium
  • Berufspraxis von mindestens zwei Jahren
  • Teilnahme an der vorgeschriebenen Ausbildung

Typische Aufgaben einer Fachkraft für Arbeitssicherheit

Die Sifa ist beratend tätig und trägt zur Verbesserung von Sicherheit und Gesundheitsschutz im Unternehmen bei. Neben der Beratung übernimmt sie zahlreiche weitere Aufgaben.

  • Unterstützung bei Gefährdungsbeurteilungen
  • Beratung bei der Auswahl persönlicher Schutzausrüstung
  • Analyse von Arbeitsunfällen und Ableiten von Maßnahmen
  • Durchführung von Schulungen
  • Mitwirkung in Arbeitsschutzausschüssen
20 %
Mindestanteil der Grundbetreuung für die SiFa (mind. 0,2 Std./Jahr je Beschäftigten)
2 Jahre
Mindest-Berufserfahrung als Voraussetzung für die Tätigkeit/Qualifizierung zur SiFa (je nach Träger/Modell)
ab 20 Beschäftigte
muss ein Betrieb einen Arbeitsschutzausschuss (ASA) bilden, der mindestens vierteljährlich zusammenkommt

Wann eine externe Fachkraft für Arbeitssicherheit sinnvoll ist

Nicht jedes Unternehmen beschäftigt eine eigene Sifa. Für kleinere Betriebe oder zeitlich begrenzten Bedarf bietet sich die Beauftragung einer externen Sicherheitsfachkraft an.

Externe Fachkräfte bringen aktuelles Fachwissen mit und sind sofort einsatzbereit. Arbeitsschutz.de hilft Ihnen bei der Auswahl geeigneter Anbieter.

Was eine Fachkraft für Arbeitssicherheit kostet

Die Kosten variieren je nach Betriebsgröße, Gefährdungspotenzial und Einsatzdauer. Ein externer Dienstleister rechnet meist stunden- oder pauschalweise ab. Langfristig senkt die Investition in fachkundige Unterstützung Unfallzahlen und Folgekosten für Unternehmen spürbar.

Lehrgang zur Qualifikation als Fachkraft für Arbeitssicherheit

Ein anerkannter Lehrgang besteht aus Präsenzphasen, E-Learning und Praxisaufträgen. Er befähigt zur eigenverantwortlichen Betreuung von Betrieben nach DGUV Vorschrift 2.

Fachkraft für Arbeitssicherheit auch ohne Meister werden

Auch ohne Meistertitel ist die Qualifikation möglich. Wer staatlich geprüfter Techniker ist oder über ein abgeschlossenes technisches Studium verfügt, kann den Lehrgang absolvieren.

SiFa

Wann eine Fachkraft für Arbeitssicherheit Pflicht ist

Das Arbeitssicherheitsgesetz verpflichtet jeden Arbeitgeber zur Bestellung einer Sifa. Die konkrete Einsatzzeit ergibt sich aus der DGUV Vorschrift 2 und hängt von Betriebsart und Mitarbeiterzahl ab.

Aufgaben laut DGUV Vorschrift 2 im Überblick

Die Vorschrift 2 der DGUV beschreibt detailliert die Aufgaben der Fachkraft. Sie reicht von der Beurteilung psychischer Belastungen bis zur Unterstützung bei Betriebsanweisungen.

  • Erstellung und Aktualisierung von Gefährdungsbeurteilungen
  • Unterweisung der Mitarbeitenden
  • Beratung bei der Gestaltung ergonomischer Arbeitsplätze
  • Unfallanalyse und Präventionsstrategie
  • Mitwirkung bei sicherheitstechnischen Prüfungen

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